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Bestimmungsmethoden

Vor dem Hintergrund zigtausender Holzarten auf der Welt kann eine Frage wie "Was für ein Holz ist das?" nur in seltenen Fällen aus dem Stand mit Sicherheit beantwortet werden. In der Regel bedarf das zu untersuchende Material einer eingehenden Untersuchung, in deren Verlauf neben dem apparativen Aufwand insbesondere die langjährige Erfahrung zur Bestimmung von Hölzern die zentrale Rolle spielt.
Bei Holzbestimmung.Hamburg werden die zu bestimmenden Proben auf herkömmliche Weise untersucht – mit dem bloßen Auge, einer Lupe und dem Mikroskop. Aufgrund hausinterner Forschungsergebnisse werden in verstärktem Maße Farbtests zur Unterscheidung von Hölzern eingesetzt.

Makroskopie

Damit die drei Schnittebenen (Quer-, Radial-, Tangentialschnitt) des Holzes gut sichtbar werden, wird die Probe in einem ersten Schritt mit einem scharfen Messer angeschnitten. Mithilfe einer Lupe werden grundlegende Erkenntnisse über die vorliegende Holzprobe gewonnen und erlauben eine vorläufige und manchmal bereits finale Einschätzung. Eine eindeutige Bestimmung ist durch die Makroskopie bei Nadelhölzern selten möglich, besser stehen die Chancen bei Laubhölzern. Bei Bedarf können die Erkenntnisse in einem zweiten Schritt durch die Mikroskopie präzisiert werden.

Mikroskopie

Die Mikroskopie erfordert im Vergleich zur Makroskopie einen höheren apparativen Aufwand. Bevor die Probe unter dem Mikroskop bestimmt werden kann, wird sie mit einem Mikrotom vorbereitet. Dabei werden Holzschichten vom Probenmaterial entnommen, die dünner als ein menschliches Haar sind. Diese mikroskopischen Schnitte werden auf einen Objektträger übertragen und dann mithilfe des Mikroskops bestimmt. Diese Arbeit erfordert gute Gerätschaften, Geduld und ein gewisses Maß an handwerklichem Geschick. Die erfolgreiche Bestimmung beruht neben ausreichend guten mikroskopischen Schnitten auf langjähriger Erfahrung.

Farbtests

Sie kommen insbesondere dann zum Einsatz, wenn eine Identifizierung auf herkömmliche Weise nicht möglich ist oder mit großen Unsicherheiten behaftet ist. Zu diesem Zweck erforscht Holzbestimmung.Hamburg bestehende Verfahren und entwickelt neue Ansätze. Nicht nur der Farbtest als solcher wird erforscht, sondern auch eine praxistaugliche Handhabung in unterschiedlichen Anwendungsbereichen (z.B. industrielle Warenannahme, Untersuchungen in Museen) – bei Bedarf auch in Ihrem Auftrag.
Beispiele aus dutzenden Farbtests: Unterscheidung von Fichte und Lärche oder Unterscheidung von Rot- und Weißeichen. Auch die allgemeinere Unterscheidung von Laub- und Nadelholz oder Splint- und Kernholz ist durchführbar.

Holzbestimmung

Lupe - Holzbestimmung.Hamburg  Mikrotom - Holzbestimmung.Hamburg  Mikroskop - Holzbestimmung.Hamburg  Mikroskopische Ansicht des Holzes Afzelia - Holzbestimmung.Hamburg

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